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Österreichs Mittelstand meldet eine gute Zahlungsmoral & gleichbleibende Höhen bei Forderungsverlusten

ANHALTEND POSITIVE AUSWIRKUNGEN DER GUTEN KONJUNKTUR DER VERGANGENEN JAHRE

Quer über die Branchen BAU, Handel, Gewerbe & Dienstleistung werden rund ¾ der offenen Forderungen innerhalb der ersten 30 Tage beglichen und weniger als 2 % der Forderungen sind länger als 90 Tage unbezahlt. Einzig bei Bau- & Baunebengewerbe verbleiben mehr als 3,4 % der Forderungen nach 90 Tagen unbezahlt.

(Quelle der Statistik: Creditreform Aug. 2019- Studie Zahlungsmoral in Österreich 2019)

Diese Problematik verstärkt sich um die Tatsache als dass rund 37% der Unternehmen der Bau-& Baunebengewerbsbranche mehr als 1% an Forderungsausfällen erleiden. Setzt man nun in Relation, dass lt. AK- Studie (Branchenreport Bau 2019) die EBIT Quote im klassischen Baugewerbe bei 3,3 % und im Baunebengewerbe gar nur bei kritischen 1,76% liegt, bedeutet dies dass 1/3 bis die Hälfte des JAHRES-EBIT durch Forderungsausfälle verloren geht! 

Wieviel Engagement, Arbeit & Risiko geht durch nicht abgesicherte Forderungsausfälle verloren…  Am Markt gibt es Lösungen, um sich gegen einen Großteil der Forderungsausfälle zu einem Promille-Satz abzusichern. Abschließend sei daran erinnert, es wird oftmals übersehen, vernachlässigt oder vergessen, Forderungsverluste schlagen sich nicht nur im Ergebnis nieder, führen zur Reduktion bis hin zum „Aufbrauchen“ des Eigenkapitals und einer somit negativen Bilanz – damit verbunden sind unangenehme bis massive Konsequenzen im Bereich Finanzierungen & Kreditvergaben. Oftmals benötigen Unternehmen mehrere Jahre um Forderungsausfälle „zu verdauen“ und dies so muss man sagen, eigentlich unnötigerweise. Im Insolvenzfalle kann dies bis hin zu strafrechtlichen Konsequenzen für Geschäftsführer führen.

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